Estland

Angelurlaub Estland - Beste Bedingungen und beißende Fische

Das Angeln hat in Estland derart viel Tradition, dass daraus in den Jahren nach der politischen Unabhängigkeit rasch ein beträchtlicher Tourismuszweig entstanden ist. Die natürlichen Ressourcen sind im Land der tausend Seen - der Name sagt es - nahezu unbegrenzt, hinzu kommen mehr als 600 Kilometer Ostseeküste und ein Artenreichtum, der sich ebenfalls sehen lassen kann. Anglerherz, was willst du mehr?

Angelurlaub in Estland

Doch es gibt weitere Gründe, die einen Angelurlaub in Estland begünstigen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, vor allem auch zu Deutschland, ist das Fischen im Norden des Baltikums nicht sonderlich reguliert. Wer seine Rute in ein öffentliches Gewässer halten möchte, benötigt hierzu keinen Angelschein oder ähnliche Nachweise. Lediglich an privaten Gewässern wird eine kostenpflichtige Genehmigung nötig, wobei sich die Kosten in der Regel in Grenzen halten, gerade für mitteleuropäische Touristen.

In den zahlreichen Naturreservaten und Nationalparks des Landes ist das Angeln natürlich ebenfalls reglementiert. Hier lohnt es sich, im Vorfeld des geplanten Besuchs die jeweilige Parkverwaltung anzusprechen bzw. anzumailen, um sich über die Möglichkeit eines Angeltrips zu erkundigen. Schwarz angeln, soviel ist sicher, wird gerade hier mit Schärfe geahndet. Wenn es um ihre Naturreservate geht, kennen die Esten keinen Spaß. Gut so!

Wer sich an die wenigen bestehenden Regeln hält, kann seinen Angelurlaub in Estland jedoch voll und ganz genießen. Es gibt eine Reihe von Reiseanbietern, die geführte, mehrtägige Touren durchs Land anbieten. Häufig dienen wunderschön gelegene und prächtig ausgestattete Herrenhäuser als Nachtlager bzw. Basis für den touristischen Angelsport. Hier, aber auch bei einem der vielen Fischzüchter des Landes, hat man zudem die Möglichkeit, sich seinen Fang nach Lust und Laune zubereiten zu lassen.

   - Nächstes Thema: Herrenhäuser


Suche