Estland

Die Bischofsburg – Aushängeschild einer ganzen Region

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt werden eindeutig dominiert von der bestens erhaltenen Bischofsburg (Piiskopilinnus). Die knapp 700 Jahre alte, quadratische Wehranlage wirkt mit ihren 20 Meter hohen Außenmauern überaus wuchtig. Zwei hohe Ecktürme grenzen den Einlass zum Innenraum im Bereich der Nordfassade ein.

 

Lossi 1

Das alte Gemäuer verfügt über viele interessante Räumlichkeiten und Details: Es gibt mittelalterliche Wohn- und Schlafgemächer, einen Wirtschaftsraum, Festsaal, Burgbrunnen und Zugbrücke. - Passendes Ambiente also für Ausstellungen und Konzerte.

 

Gleichzeitig gewährt das ebenfalls zur Bischofsburg gehörige Saaremaa-Museum wertvolle Einblicke in die höchst wechselvolle Stadt- und Inselgeschichte.

 

Im angrenzenden Stadtpark befindet sich samt Café das 1861 erbaute Kurhaus (Kuurhoone), von wo aus es über die Schlossstraße (Lossi) direkt in das nahe gelegene Altstadtzentrum geht. Auch hier befinden sich etliche Sehenswürdigkeiten.

 

"Trahter Veski" - die rustikale Taverne "Zur Windmühle".

Angefangen vom eher schlichten Rathaus (Raekoda) und dem altehrwürdigen Haus der Ritterschaft (Rüütelkonna hoone) gibt es im gesamten Altstadtbereich eine Reihe stilvoller klassizistischer Wohnhäuser zu bestaunen.

 

Schön anzuschauen sind zudem die beiden Gotteshäuser. Etwas südlich – direkt an der Schlossstraße gelegen – die orthodoxe Nikolajkirche aus dem Jahre 1790; 400 Meter nördlich die bis 1836 fertiggestellte Laurentiuskirche.

 

Die Stadt vermittelt generell einen sehr atmosphärischen Eindruck. Die jahrhundertelange, wechselhafte Historie scheint in Kuressaare vielerorts zum Greifen nah.

 

 

  - Nächstes Thema: Unterkunft Kuressaare

 

 

Suche