Stadtbesichtigung Pärnu – Die Sonnenseite Estlands
Neben den herrlichen Strand- und Badepassagen sind in Pärnu zuvorderst die Altstadt und das Kurviertel hervorhebenswert. Die übersichtliche Straßenführung des historischen Zentrums erleichtert die Orientierung immens. Zudem sorgen großzügig vom Verkehr befreite Bereiche für ungestörtes Flanieren und Ruhe. Straßencafés und urige Restaurants runden das Stadtbild dezent stimmungsvoll ab.
Von Tallinn kommend gelangt man als Besucher am besten über eine im Bereich des Hafens gelegene Brücke in die schöne Altstadt. In ihren Sträßchen warten - dicht gestaffelt - die Sehenswürdigkeiten.
Zu nennen sind in erster Linie das Schauspielhaus, das aus klassizistischen und Jugendstilelementen erbaute Rathaus (Raekoda) sowie die 1768 fertiggestellte Katharinakirche (Katariina kirik).
Ein Stück südlich verläuft die oft sehr belebte Geschäftsstraße Rüütli (Ritterstraße) – das farbenfrohe Herz der Altstadt. Von hier geht es auf kurzer Strecke zum Tallinner Tor (Tallinna värav), einer wuchtigen und bestens erhaltenen Wehranlage aus dem 17. Jahrhundert.
Auch zur barocken Elisabethkirche (Eliisabeti kirik) aus dem 18. Jahrhundert ist es von hier aus nicht weit. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich der Koidula Park, wo schon 1929 ein Denkmal zu Ehren der großen estnischen Dichterin Lydia Koidula (1843-1886) errichtet wurde.
Weiter südlich folgen die Strand- und Badebereiche der Stadt, wo vor allem im Sommer ausgedehnte Spaziergänge durch wunderschöne Parkanlagen möglich sind. Zudem befinden sich im Südteil der Stadt das Moorbad, zahlreiche Kurbetriebe, Hotels und das Sanatorium.
Daneben gehören der Strand, der Kurpark und die opulenten Jugendstil-Villen zu den beliebten Anlaufstellen der näheren Umgebung. Auch gab es hier - zumindest bis 2006 - einen kleinen Vergnügungspark samt Autoscooter und Riesenrad, über dessen Schließung jedoch gerade diskutiert wird.






