Estland

Tallinns Stadtteile im Überblick

Kesklinn (Lage): Umfasst den gesamten zentralen Bereich Tallinns. Dazu gehören die ummauerte Altstadt (Vanalinn) samt Domberg (Toompea), der angrenzende Passagierhafen (Reisisadam), der östlich gelegene Schlosspark sowie die neuen Citybereiche. Touristisches und administratives Zentrum Estlands.

Kristiine (Lage): Südwestlich der Altstadt gelegenes Wohnviertel aus den 1920/30er Jahren. Überwiegend Miets- und Einfamilienhäuser. Durch die zentrale Lage recht beliebte Wohngegend.

Põhja-Tallinn
(Lage): Direkt an den Domberg angrenzender Bezirk im Norden der Stadt. Erstreckt sich vom Hauptbahnhof über den gesamten Bereich der Halbinsel Paljassaare. Vor allem der zentrale Bereich in Bahnhofsnähe ist architektonisch interessant. Ansonsten große Industrie- und Bahngleisflächen sowie sämtliche Hafenbauten Tallinns.

Haabersti (Lage): Wichtiger Erholungsraum im Westen der Stadt. Umfasst Tierparkanlage, Harku-See, Rocca al Mare (Freilichtmuseum) und den Strand von Kakumäe. Familienfreundliches Wohngebiet mit sehr wenig Industrievorkommen.

Mustamäe (Lage): Kleiner Stadtbezirk im Südwesten Tallinns. Unter Sowjeteinfluss in den 1960/70er Jahren entworfenes Wohngebiet im Einheitsdesign. Lebensraum für mehr als 60.000 Menschen auf ca. acht Quadratkilometern. Touristisch nur wenig beachtenswert.

Nõmme (Lage): Auf einer Anhöhe gelegener Bezirk im Süden der Stadt. Bedingt durch geringe Bebauungsdichte beliebtes Wohngebiet. Teilweise schön anzuschauende Holzhäuser.

Lasnamäe (Lage): Östlich in Flughafennähe gelegenes Wohnviertel im wenig beschaulichen Betonstil sowjetischer Prägung. Lebensraum für fast 100.000 Menschen, zumeist russische Zuwanderer. Viel industrielles Brachland, teilweise halb fertiggestellte Straßenzüge.

Pirita (Lage): Gelegen an der Mündung des Piritaflusses im Nordosten Tallinns. Exklusive, sehr begehrte Wohngegend. Hoher Freizeitwert durch schöne Strände, Waldgebiet, einen Yachthafen und diverse Sportanlagen. Fernsehturm und Kloster-Ruine Pirita als besondere Wahrzeichen.


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