Estland

Der Võrts-See

Der recht zentral in Estland gelegene Võrts-See ist nach dem Peipsi-See das zweitgrößte stehende Gewässer der Baltenrepublik. Großflächig erstreckt er sich über die Landkreise Tartumaa und Viljandimaa. Auch Valgamaa wird auf wenigen Quadratkilometern tangiert.

 

Das in Tartumaa gelegene Ostufer: Die nahezu unbesiedelte Region im Osten des Sees wartet verständlicherweise nur vereinzelt mit architektonischen Sehenswürdigkeiten auf.

 

Zu nennen wären allenfalls die Gotteshäuser der Ortschaften Rõngu, Rannu und Puhja; allesamt erbaut im Verlauf des 14. und 15. Jahrhunderts. Ansonsten bestimmen an der Ostseite zumeist feuchtes Tiefland und großflächige Moorgebiete das Hinterland des Sees, der bei Tamme sogar über ein Stück Steilküste verfügt.

 

Generell existieren entlang der parallel zum Ufer verlaufenden Autostraße 47 nur wenige Zufahrten, über die der See direkt erreichbar ist. In diesem Bereich herrscht daher nur ein stark eingegrenzter Badebetrieb.

 

Der Nord- und Westteil des Sees: Nord- und Westufer des knapp 270 Quadratkilometer großen Võrts-Sees entfallen auf den Landkreis Viljandimaa.

 

Doch auch hier herrscht nur sehr eingeschränkter Badebetrieb – zu schwer zugänglich und verschilft sind in der Regel die Uferareale. Eigentlich schade, böte der See bei geringer Wassertiefe und angenehmen Temperaturen im Sommer nahezu ideale Badebedingungen.

 

Eine willkommene Ausnahme bildet die am Nordufer bei Vaibla gelegene Badeanlage. Ein feiner Sandstrand und die generell hohe Wasserqualität des Sees sorgen für angenehme Urlaubsatmosphäre und ein wenig erfrischende Abkühlung.

 

Man beachte: Trotz der nordosteuropäischen Lage kann es in Estland an hochsommerlichen Tagen gut und gerne 30° Celsius warm werden. Gerade dann empfiehlt es sich zu wissen, wo entlang des riesigen Sees ein kühlender Tag am Wasser möglich ist.   

 

 

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